Software-Marktplatz Software-Marktplatz2018-01-16T11:08:24Z http://www.software-marktplatz.de/feed/atom/WordPress jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[SAP definiert Roadmap für Personallösungen]]> http://www.software-marktplatz.de/allgemein/sap-definiert-roadmap-fuer-personalloesungen/ 2018-01-10T10:09:52Z 2018-01-10T10:03:24Z Weiter lesen]]> Eine neue On-Premise-Lösung für das Personalwesen, deren Wartung SAP bis 2030 zusichert: So reagiert SAP auf die Forderungen der Anwendergruppe DSAG nach einer klaren Roadmap. Die Cloud-Lösung SuccessFactors findet bei den Anwendern bislang wenig Anklang.

Mehr Klarheit von SAP wünschen sich die DSAG-Mitglieder. Das war das Kernergebnis einer Umfrage SAP-Anwendergruppe DSAG zur SAP-Strategie im Personalwesen. Diesem Wunsch ist der Softwarehersteller jetzt nachgekommen: Es wird eine neue On-Premise-Lösung für das Personalwesen geben, deren Wartung der Softwarehersteller bis 2030 zusichert. Bisher sollte die On-Premise-Lösung SAP HCM nach 2015 komplett von der Cloud-Lösung SAP SuccesFactors abgelöst werden.

„Es ist gut, dass SAP jetzt zumindest bis 2030 eine On-Premise-Lösung bietet und vielen unserer Mitgliedsunternehmen damit erst einmal Optionen ermöglicht“, erläutert Jean-Claude Flury, DSAG-Vorstand Business Networks Integration. Er hat die DSAG-Forderung nach einer klaren Aussage von SAP zur Zukunft aller Module in der Personalwesen-Lösung HCM begleitet. Die neue SAP-Lösung soll ausschließlich auf der Datenbank SAP HANA laufen. Für die Migration stellt die SAP Services und Tools zur Verfügung. Zudem wird es für die neue Lösung im Personalwesen eine eigene Wartungsstrategie geben, da sie unabhängig neben S/4HANA laufen wird. Bestandskunden sollen eine Lizenzkonvertierung nach den bestehenden S/4HANA-Konvertierungsregeln erhalten.

Anwender bevorzugen das On-Premise-Modell

Laut einer DSAG-Umfrage innerhalb des mehr als 3.000 Mitgliedspersonen umfassenden Arbeitskreises Personalwesen haben etwa 97 Prozent der Befragten die SAP HCM im Einsatz. Ein Viertel setzt SuccessFactors ein, das die SAP als künftige Heimat des IT-gestützten Personalwesens auserkoren hat. 9 Prozent nutzen Concur für das Reisemanagement. Auf die Frage, welches Betriebsmodell für SAP-Software im Personalwesen ihr Unternehmen strategisch in den nächsten Jahren voraussichtlich realisiert, gaben 41 Prozent der Befragten an, dass sie ihr Betriebsmodell ausschließlich oder überwiegend On-Premise sehen. 42 Prozent der Befragten bevorzugen eine hybride Lösung bestehend aus On-Premise und privater oder public Cloud, rund 7 Prozent ziehen eine Cloud-Only-Lösung in Erwägung. Mit der Zwischenlösung kommt SAP den 41 Prozent der Befragten entgegen, die ihr Betriebsmodell strategisch vor allem On-Premise sehen.

„Bei den Cloud-basierten Personallösungen halten 54 Prozent der Befragten die funktionalen Anforderungen des Personalwesens für noch nicht ausreichend erfüllt“, berichtet Hermann-Josef Haag, DSAG-Arbeitskreis-Sprecher Personalwesen. „Die neue On-Premise-Lösung stellt zumindest bis 2013 eine Alternative dar.“ Foto: DSAG

Cloud-Lösung erfüllt funktionale Anforderungen noch nicht

Die zögerliche Haltung der Umfrageteilnehmer gegenüber der von SAP präferierten Cloud-Lösung überrascht den DSAG-Arbeitskreis-Sprecher Personalwesen Hermann-Josef Haag nicht. „54 Prozent der Befragten halten die funktionalen Anforderungen des Personalwesens in den Cloud-basierten Lösungen für noch nicht ausreichend erfüllt. Etwa 26 Prozent der Befragten begründen ihre Zurückhaltung in Bezug auf die Cloud- mit der Befürchtung, die Kontrolle über die Software zu verlieren – insbesondere über die individuellen Teile.“ Mit knapp 27 Prozent spiele auch die Unsicherheit bei der Einhaltung von Regulatorik, Compliance und Security eine signifikante Rolle. „Wo liegen die Daten? Wo gehen die Daten hin? Wie gehen wir mit Verträgen um? Wer zahlt, wenn das Rechenzentrum von SAP streikt und die Lösung nicht verfügbar ist? Hier gibt es große Fragezeichen, die den Anwendern eine Entscheidung für die neuen, Cloud-basierten Lösungen erschweren. Mit der neuen Lösung bekommen wir hier mehr Zeit zur Klärung“, so der DSAG-Arbeitskreis-Sprecher.

 

Anwender kritisieren SAPs Integrationsansatz

Weitere Hindernisse auf dem Weg zu SuccessFactors sehen knapp 23 Prozent der Befragten bei den Lizenzen: knapp 21 Prozent fehlen Informationen hinsichtlich der Migration, zirka 13 Prozent der Befragten kritisieren zudem den fehlenden Einfluss auf Verfügbarkeit und Support der neuen Lösung. Und etwa 20 Prozent halten die Integrationsfähigkeit in andere Software-Module für nicht ausreichend. „Eine Umstellung auf SuccessFactors würde den Einsatz von Schnittstellen in die ERP-Lösung notwendig machen und das widerspricht dem bisherigen Integrationsansatz von SAP. Als Anwender-Gemeinschaft vermissen wir diesen in der Zukunftsstrategie von SAP“, erklärt DSAG-Vorstandsmitglied Flury. „Die DSAG wird kritisch beobachten, wie die neue Lösung im Hinblick auf die Kundenanforderungen konkretisiert wird. Dazu zählen ein geeignetes Lizenzmodell, benötigte Funktionalitäten, die Abdeckung gesetzlicher Anforderungen, die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Integrationsfähigkeit. Wir bleiben im Gespräch mit SAP.“

Mangelnde funktionale Abdeckung, Unsicherheiten in Sachen Compliance sowie die Angst, die Kontrolle über die Software zu verlieren nennen die DSAG-Mitglieder als größte Hindernisse für die Personallösung SuccessFactors. Foto: DSAG

Die Migrationsfrist hält die DSAG für ambitioniert

Die DSAG und SAP befinden sich bereits seit einiger Zeit im Austausch zu diesen Themen, um von SAP eine Aussage mit einem Zeithorizont nach 2025 zu erhalten. „Es wird derzeit zwar gar keine Wartungsverlängerung der bestehenden ERP-HCM-Lösung nach 2025 geben, doch durch die Einführung des neuen On-Premise-Lösung erhalten unsere Mitglieder zumindest bis 2030 eine Alternative zu den reinen Cloud-Lösungen, die die Funktionalitäten des HCM abdecken soll“, erläutert Flury. Die drei Jahre die SAP ihren Kunden für die Migration gibt, hält die DSAG für ambitioniert, denn es seien noch wichtige Detailfragen zu klären. So müssen beispielsweise noch konkretere Informationen zum Pricing und eine tragfähige Aussage zu einzelnen Komponenten, beziehungsweise Modulen wie das Reisemanagement, getroffen werden. Jürgen Frisch

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Wechsel an der Spitze von IBM Deutschland]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4256176 2018-01-09T10:29:56Z 2018-01-09T10:29:56Z Weiter lesen]]> Matthias Hartmann folgt Martina Koederitz als Vorsitzender der Geschäftsführung bei IBM Deutschland. Koederitz übernimmt die weltweite Leitung des Industrie- und Automobilsektors bei dem Technologieanbieter.

An der Spitze von IBM-Deutschland hat es einen überrsachenden Wechsel gegeben: Matthias Hartmann leitet seit dem 1. Januar 2018 die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Er folgt auf Martina Koederitz, die die weltweite Führung des Industrie- und Automobilsektors bei IBM übernimmt. Hartman will das Wachstum von IBM in den deutschsprachigen Märkten beschleunigen. Von 1998 IBM bis Oktober 2011 leitete er bei IBM die Beratungsparte Global Business Services.

Von 2011 bis 2016 war Hartman Vorstandsvorsitzender bei der Gesellschaft für Konsum-, Markt und Absatzforschung (GfK) in Nürnberg. Danach wurde er Mitglied im Digitalen Beirat der Postbank. Seit Anfang 2017 war er geschäftsführender Gesellschafter der mkh assets GmbH, die in verschiedene Startups investiert.

Martina Koederitz hatte seit 2011 die Gesamtverantwortung für den Raum Deutschland, Österreich und Schweiz bei IBM inne. Als Global Industry Managing Director, Industrial and Automotive übernimmt sie die globale Führung dieses Bereiches bei IBM. Ihr Ziel ist es, Unternehmen der Automobilbranche mit IT-Lösungen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Jürgen Frisch

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[godesys ERP 5.6 steuert Geschäftsprozesse]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4251816 2018-01-08T10:14:21Z 2018-01-08T10:09:28Z Weiter lesen]]> Bei der neuen Version von godesys ERP setzt Hersteller Godesys auf Themen: Mobilität, Prozessexzellenz sowie Omni-Channel-Management. Darüber hinaus wurde die Benutzerfreundlichkeit der Lösung optimiert.

Die Digitalisierung macht keinen Unterschied zwischen Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen. Effiziente Prozesse, Benutzerfreundlichkeit und Kundenzentrierung sowie das mobile nutzen von ERP-Anwendungen sind daher allgemeine Anforderungen, die godesys ERP 5.6 mit in der neuen Version adressiert. Benutzerfreundlichkeit beginnt bei der grafischen Darstellung von Bildschirminhalten. Um dem Portal eine modernere Oberfläche zu geben, wurden die grafische Darstellung und die Windows-Module optisch angepasst. Eine klare Farbgebung und deutlichere Symbole vereinfachen laut Herstelleraussage die Orientierung im System und sorgen für noch mehr Produktivität. 

Mobile Apps unterstützen Vertrieb und Kundendienst

Mit dem neuen Release von godesys ERP können Anwender Daten auch unterwegs abrufen und bearbeiten. Die drei neuen To Go-Anwendungen umfassen: godesys Mobile Sales, godesys Mobile Time und godesys Mobile Service. Die App godesys Mobile Sales zielt auf den Vertrieb und macht Daten aus godesys CRM auf mobilen Endgeräten verfügbar. Mit godesys Mobile Time können Mitarbeiter ihre Arbeitszeit ortsunabhängig erfassen, wodurch Unternehmen Projekte schnell und zentral abrechnen können. Mit godesys Mobile Service haben Servicemitarbeiter Informationen zum Serviceauftrag, die Erfassung von Ersatzteilen oder die mobile Generierung neuer Einsätze im Blick. Mit dieser App steigern Unternehmen die Kundenzufriedenheit. Alle mobilen Anwendungen laufen dank des godesys open business framework auf Smartphones und Tablets mit den Betriebssystemen Apple iOS und Google Android und sind auch offline verfügbar.

Mobil ist Godesys ERP auf dem Laptop verfügbar sowie auf Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen Apple iOS und Google Android. Quelle: Godesys

Im Online-Handel profitieren Anwender von godesys ERP von der neu geschaffenen Möglichkeit, Angebote als Webseite abzulegen. Kunden können die für sie interessanten Angebote bequem per Link aufrufen, was dem Anbieter wiederum eine Basis für aussagekräftige Auswertungen des Kundenverhaltens verschafft. Viele Unternehmen realisieren Abschlüsse und Umsätze nicht allein stationär, sondern im Außendiensteinsatz bei Kunden und Partnern. Mithilfe der mobilen Funktionen von godesys Mobile CRM lassen sich Kontakte, Termine und Aufträge effizient unterwegs via Smartphone managen. 

Rollenbasierter Zugriff über den Webbrowser

Dem wachsenden Bedarf nach vernetzten, automatisierten und integrierten Prozessen, tragen weitere neue Systemfeatures Rechnung wie beispielsweise die Möglichkeit, via Windows oder das godesys Open Enterprise Portal interne oder projektbezogene Beschaffungsvorhaben als Bestellanforderungen zu erfassen und zu verfolgen. Zudem können innerhalb des Portals, das Anwendern einen einfachen, rollenbasierten Zugriff über beliebige Webbrowser ermöglicht, mittels Deep Link bestimmte Vorgänge wie etwa Calls direkt geladen werden. Um das Management elektronischer Kommunikation effizienter zu gestalten, sorgt ein Infoserver dafür, dass eingehende E-Mails automatisch einem Vorgang zugewiesen und archiviert werden können.

Dokumentenmanagement automatisiert Prozesse

Immer mehr Daten erreichen Unternehmen von außen – angefangen bei E-Mails über Auftragsbestätigungen bis hin zu Rechnungen. Jedes Dokument ist Teil eines übergeordneten Geschäftsprozesses. Von zentraler Bedeutung ist es daher, dass sich das Dokumentenmanagementsystem eng in bestehende Prozesse integriert. Einer der effektivsten Hebel in Richtung Prozessautomatisierung sind Dokumentenmanagementsysteme. Mit godesys Documents verkürzen Anwender Bearbeitungszeiten, steigern die Produktivität und schaffen mehr Prozesstransparenz. Darüber hinaus stellt das Modul eine revisionssichere Datenverwaltung sicher und senkt das Risiko von Datenverlusten auf ein Minimum.

„Digitalisierungserfolg bemisst sich für Unternehmen nicht allein am technisch Möglichen, sondern an den konkreten Anforderungen von Endkunden und Anwendern“, erklärt Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der godesys AG. „In puncto Kundenorientierung und Mobilität ganz neue Wege zu beschreiten, war unser zentraler Ansporn, die neuen Funktionen für das Release 3 von godesys ERP 5.6 umzusetzen – ein Ansatz, der seinen Nutzen für Geschäftsmodelle in vielen verschiedenen Branchen tagtäglich unter Beweis stellt.“ jf

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Tableau beschreibt die Analytics-Trends für 2018]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4235438 2018-01-04T15:19:46Z 2018-01-04T15:17:06Z Weiter lesen]]> Angesichts der anschwellenden Informationsflut wird die datengestützte Entscheidungsfindung mithilfe von Analytics-Lösungen wichtiger. Henrik Jorgensen, Country Manager Deutschland bei Tableau, beschreibt, auf welche Strategien, Technologien und Verantwortlichkeiten es 2018 ankommt.

Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz und Machine Learning

Auch wenn immer wieder vor den Auswirkungen von Machine Learning gewarnt wird: Die Technologie wird kontinuierlich verbessert und entwickelt sich zum ultimativen Hilfsmittel beim Erstellen von tiefgreifenden Analysen und präzisen Vorhersagen. Machine Learning ist ein Teil der künstlichen Intelligenz der Algorithmen nutzt, um aus strukturierten und unstrukturierten Daten Erkenntnisse abzuleiten. Diese Technologie unterstützt den Analysten durch Automatisierung und steigert so seine Effizienz. Der Datenexperte muss seine Zeit nicht mehr in arbeitsintensive Rechenoperationen investieren, sondern er kann sich mit den geschäftlichen und strategischen Auswirkungen seiner Analysen auseinandersetzen, um daraus entsprechende Schritte abzuleiten. Indem die Technik dem Analysten aufwändige Berechnungen abnimmt, hilft sie ihm zudem, im Fluss der Daten zu bleiben. Anstatt lange über den mit der ersten Frage verbundenen, Zahlen zu brüten, kann er gleich die nächste Frage stellen. Machine Learning und künstliche Intelligenz werden den Analysten nicht ersetzen, sondern seine Arbeit effizienter, effektiver und präziser machen.

Natural Language Processing wird erwachsen

Laut Gartner soll bereits 2020 jede zweite analytische Suchanfrage über Suche, Natural Language Processing oder Sprache generiert werden. Natural Language Processing wird es ermöglichen, differenziertere Fragen zu Daten zu stellen und relevante Antworten zu erhalten, die zu besseren Einsichten und Entscheidungen führen. Gleichzeitig macht die Forschung Fortschritte, indem sie untersucht, auf welche Weise Menschen Fragen stellen. Erwarten sie umgehend eine Antwort auf ihre Frage, oder fragen sie, um sich langsam an einen Sachverhalt heranzutasten? Von den Ergebnissen dieser Forschung wird die Datenanalyse profitieren – ebenso wie von Ergebnissen zu den Einsatzgebieten von Natural Language Processing. Allerdings ist neue Technologie nicht in jeder Situation sinnvoll. Ihr Nutzen besteht vielmehr darin, die dafür geeigneten Arbeitsabläufe auf natürliche Weise zu unterstützen.

Self-Service-Analytics modernisiert die Governance

Self-Service-Analytics wird für das Thema Governance eine ähnlich disruptive Wirkung haben wie vor einigen Jahren für herkömmliche Business-Intelligence-Anwendungen. Mit Self-Service-Analytics gewinnen Nutzer aus den verschiedensten Bereichen wertvolle Erkenntnisse, die sie auch zu innovativen Governance-Modellen inspirieren. Entscheidend ist dabei, dass die Daten nur den jeweils berechtigten Anwendern zur Verfügung stehen. Der Einfluss von Business-Intelligence- und Analysestrategien auf moderne Governance-Modelle bleibt auch im kommenden Jahr bestehen. IT-Abteilungen und Dateningenieure stellen ausschließlich Daten aus vertrauenswürdige Datenquellen zur Verfügung. Durch den gleichzeitigen Trend zu Self-Service-Analytics haben künftig immer mehr Endanwender die Freiheit, ihre Daten ohne Sicherheitsrisiko zu erkunden.

Multi-Cloud-Umgebungen machen Unternehmen flexibler

Bis 2019 werden laut einer aktuellen Gartner-Studie rund 70 Prozent aller Unternehmen eine Multi-Cloud-Strategie umsetzen, um nicht länger von einer einzigen Lösung abhängig zu sein. Mit einer Multi-Cloud-Umgebung lässt sich schnell feststellen, welcher Anbieter die beste Leistung und den besten Support für ein bestimmtes Szenario bietet. Der Flexibilitätsgewinn durch eine Multi-Cloud-Umgebung bringt allerdings auch Mehrkosten für die Aufteilung der Workloads auf die verschiedenen Anbieter sowie für die Einarbeitung der internen Entwicklerteams in eine Vielzahl von Plattformen mit sich. In einer Multi-Cloud-Strategie sollten daher die Kostenschätzungen – für die Einführung, die interne Nutzung, den Arbeitsaufwand und die Implementierung – für jede Cloud-Plattform gesondert aufgelistet sein.

Die Bedeutung des Chief Data Officer wächst

Dadurch dass Daten und Analysen mittlerweile eine zentrale Rolle für Unternehmen spielen, entwickelt sich eine zunehmende Kluft zwischen den Verantwortlichkeiten für Erkenntnisgewinn und Datensicherheit. Um sie zu schließen, verankern immer mehr Organisationen das Thema Analytics auf der Vorstandsebene. Vielerorts gibt es mittlerweile einen so genannten Chief Data Officer oder Chief Analytics Officer, der die Aufgabe hat, eine datengetriebene Unternehmenskultur zu etablieren.Er soll den Wandel in den Geschäftsprozessen vorantreiben, kulturelle Barrieren überwinden und den Wert von Analytics auf allen Ebenen der Organisation kommunizieren. Durch seine Ergebnisorientierung werden Analysestrategien zunehmend zur Chefsache.

Henrik Jorgensen ist Country Manager Deutschland bei Tableau. Foto: Tableau

Das Internet der Dinge bekommt Ortsdaten

Die sogenannte Location of Things, eine Unterkategorie des Internet of Things, bezeichnet Geräte, die ihre geografische Position berechnen und kommunizieren können. Auf Basis der erfassten Daten kann der Nutzer bei der Bewertung von Aktivitäten und Nutzungsmustern also auch den Standort des jeweiligen Geräts sowie den eventuell damit verbundenen Kontext berücksichtigen. Neben dem Nachverfolgen von Objekten und Personen kann die Technik auch mit Mobilgeräten wie Smartwatches, Badges oder Tags interagieren und ermöglicht personalisierte Erfahrungen. Dank solcher Informationen lässt sich besser vorhersagen, welches Ereignis wo und mit welcher Wahrscheinlichkeit eintreten wird.

Die Nachfrage nach Datenversicherungen steigt

Eine Bedrohung der Unternehmensdaten kann verheerende Folgen haben und der betroffenen Marke irreparable Schäden zufügen. Einer aktuellen Studie des Ponemon-Institute zufolge werden die durchschnittlichen Gesamtkosten eines Datenmissbrauchs auf über 3,6 Millionen US-Dollar geschätzt. Bislang tun die wenigsten Unternehmen tatsächlich alles in ihrer Macht stehende, um ihre Daten zu schützen und zu versichern. Wegen der dramatischen Konsequenzen werden werden Unternehmen zunehmend in Cybersicherheitsversicherungen investieren, um ihre Daten zu schützen.

Die Rolle des Dateningenieurs gewinnt an Bedeutung

Dateningenieure tragen dazu bei, dass Unternehmen ihre Daten für bessere Geschäftsentscheidungen nutzen. Datentechniker sind dafür verantwortlich, Daten aus den grundlegenden Systemen des Unternehmens so zu extrahieren, dass sich daraus Erkenntnisse gewinnen lassen, die als Grundlage für Entscheidungen dienen können. Die steigenden Datenübertragungsraten und Speicherkapazitäten setzen dabei ein fundiertes Fachwissen über die verschiedenen Systeme und deren Architekturen voraus. Der Dateningenieur muss also nicht nur verstehen, welche Informationen sich in den Daten verbergen und welchen Nutzen sie fürs Geschäft haben. Er muss auch die technischen Lösungen entwickeln, um die Daten nutzbar zu machen. Die Nachfrage nach diesen Experten steigt weiter. Von 2013 bis 2015 hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt. Im Oktober 2017 führte LinkedIn mehr 2.500 offene Stellen unter diesem Titel.

Analytics bringt Wissenschaft und Kunst zusammen

Die Nutzung von Technologie vereinfacht sich. Auch Anwender ohne tiefe Statistikkenntnisse können heute mit Daten spielen. Künftig werden für die Datenanalyse Geisteswissenschaftler gesucht, die die Kunst des Erzählens verstehen. Immer mehr Unternehmen sehen in der Datenanalyse eine geschäftliche Priorität. Und sie erkennen, dass ihnen Mitarbeiter mit analytischem Denken und Storytelling-Kompetenz Wettbewerbsvorteile verschaffen. Damit bringt die Datenanalyse Aspekte der Kunst und Wissenschaft zusammen. Der Fokus verschiebt sich – von der einfachen Datenbereitstellung bis hin zu datengesteuerten Geschichten, die konkrete Entscheidungen nach sich ziehen.

Universitäten bauen Datenwissenschaften aus

im vergangenen Jhar belegte der Data Scientist in Amerika zum zweiten Mal den ersten Platz im jährlichen Ranking der besten Jobs. Wie hoch Bewerber mit Datenwissen und analytischen Fähigkeiten in der Gunst der Arbeitgeber stehen, zeigt auch der aktuelle Bericht von PwC und dem Business-Higher Education Forum: Darin gaben 69 Prozent der befragten Unternehmen an, entsprechend qualifizierten Bewerbern in den nächsten vier Jahren den Vorzug vor Kandidaten ohne entsprechende Kompetenzen zu geben. Angesichts der wachsenden Nachfrage seitens der Arbeitgeber wird es immer dringlicher, kompetente Datenexperten auszubilden. In den USA bauen die Universitäten ihre Programme für Data Science und Analytics aus oder etablieren neue Institute für diese Fächer. Auch hierzulande haben einige Hochschulen damit begonnen, ihr Angebot aufzustocken. jf

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Trivadis prognostiziert fünf IT-Trends für 2018]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4231534 2018-01-04T15:22:29Z 2018-01-03T17:00:13Z Weiter lesen]]> Jahresanfang ist die Zeit, um einen Blick auf die kommenden zwölf Monate zu werfen. Urban Lankes, CEO von des schweizer IT-Dienstleisters Trivadis prognostiziert fünf Trends, die 2018 die IT-Abteilungen beschäftigen werden.
  1. Digitale Transformation bleibt das Thema Nummer 1

Die digitale Transformation wird auch 2018 ganz oben auf der Agenda von Entscheidungsträgern stehen. Unternehmen werden sich weiterhin damit befassen, wie sie mit Daten umgehen. „Wir sehen nach wie vor immenses Potenzial in den Bereichen Internet of Things und Cloud, die sich immer noch stark entwickeln“, berichtet Lankes.

  1. Agile Lösungs- und Prozessansätze wie DevOps werden wichtiger

Das wirtschaftliche Umfeld wird auch 2018 von sehr hoher Dynamik und Komplexität geprägt sein. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie noch flexibler und agiler werden müssen. In diesem Kontext werden neue Lösungs- und Prozessansätze an Bedeutung gewinnen. Zu den wichtigsten gehört laut Trivadis der Ansatz DevOps, der die Softwareentwicklung und das Softwaredeployment auf der Basis von Automatisierung schneller und agiler gestaltet.

  1. Multi-Cloud-Ansätze werden etablieren sich

Immer mehr Unternehmen nutzen Services von einer Vielzahl von Cloud-Anbietern. Diese Entwicklung wird sich im kommenden Jahr fortsetzen: bis Ende 2018 wird Schätzungen zufolge die Hälfte aller Unternehmen mehr als fünf verschiedene Cloud-Dienstleister nutzen. Dies betrifft  insbesondere den Bereich Software-as-a-Service, da derartige Lösungen häufig Antworten auf Business-Anforderungen darstellen.

  1. Die IT wandelt sich vom Service-Erbringer zum Business-Partner

Die IT hat sich in den letzten Jahren vom reinen Kostentreiber zum Service-Erbringer entwickelt. In Zukunft wird sich die IT als Business-Partner etablieren. Im Bereich Cloud gibt es hierfür bereits das Konzept des Cloud-Services-Broker. Dieser managt den Einsatz, die Performance und die Bereitstellung von Cloud-Services – immer mit dem Ziel, die Anforderungen und Ideen des Business bestmöglich umzusetzen.

  1. Nearshoring gewinnt als Liefermodell an Bedeutung

Mit der Digitalisierung nehmen Wettbewerbs- und Erfolgsdruck zu. Für IT-Verantwortliche heisst das: mehr Projekte, mehr Kosten und immer kürzeres Time-to-Market. Vor diesem Hintergrund gewinnt Nearshoring als Liefermodell 2018 an Bedeutung. Trivadis arbeitet bereits länger mit festen Nearshore-Partnern in Osteuropa zusammen. „So kombinieren wir Kosteneffizienz, Qualität und Zuverlässigkeit“, erläutert Lankes. jf

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Information Builders iWay unterstützt Blockchain]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4134503 2017-12-12T08:08:33Z 2017-12-12T08:08:33Z Weiter lesen]]> Die Integrationslösung iWay von Information Builders unterstützt die Blockchain-Technologie sowie Funktionen für das Internet of Things sowie Big-Data-Analysen. Entwickler können damit ortsunabhängig zusammenarbeiten.

Information Builders, Anbieter von Business-Intelligence-, Analytics-, Datenintegritäts- und Datenqualitätslösungen, hat die Version 8 von iWay vorgestellt. Diese Lösung für die Applikationserstellung und die Integration aggregiert Daten aus dem Internet der Dinge in Big-Data-Anwendungsszenarien und unterstützt Unternehmen bei der Einführung von Blockchain-Applikationen. Anwender können damit laut Unternehmensaussage die Implementierung von Blockchain-Applikationen zu beschleunigen.

iWay 8 enthält eine neue Version des iWay Service Manager), der das Fundament für eine schnell einsatzfähige Service- und Event-orientierte Blockchain-Architektur bereitstellt. Der iWay Service Manager empfange Messages von externen Entitäten, vorhandenen Applikationen und anderen Quellen, sverarbeiteie und gebe die Ergebnisse über die Blockchain-Integration von Information Builders an eine andere Anwendung weiter.

Durch die Integration des iWay Service Manager in den Blockchain-Workflow sollen Entwicklungszeiten und -kosten sinken. Als weitere Vorteile bewirbt Information Builders die Integration mit Peers im Blockchain-Netzwerk sowie die Möglichkeit, Posts und Abfragen zwischen Peers und dem iWay Service Manager zu übertragen und schließlich die verbesserte Workflow-Prozess-Transparenz mit Echtzeit-Austausch von Events und Dokumenten.

Neben der Blockchain-Unterstützung integriere iWay 8 Daten aus dem Internet der Dinge und stellt diese für Analysen bereit. Mit einer Datenmanagement-Technologie, die nativ große Datenmengen erfasse, bereinige, vereinheitliche und integriere, sorge iWay für qualitativ hochwertige Daten frü den Einsatz in unternehmenskritischen Geschäftsprozessen.

Eine benutzerfreundliche Designumgebung soll die Entwicklung beschleunigen. Bei der Anwendungsentwicklung könnten mehrere Teammitglieder können ortsunabhängig zusammenarbeiten und gleichzeitig die Integrität und Kontrolle der Artefakte sicherstellen Darüber hinaus biete iWay sämtliche Funktionen, die Unternehmen für eine Microservices-Architektur benötigen.

„iWay 8 stellt Unternehmen umfangreiche Informationen für Datenanalysen zur Verfügung“, berichte Gerald Cohen, Präsident und CEO von Information Builders. „Die benutzerfreundliche Designumgebung und Funktionen für die Teamarbeit ermöglichten es den Anwendern, effizienter zu arbeiten und den Zeitaufwand für die Umwandlung von Rohdaten in handlungsrelevante Einblicke zu reduzieren.“ Jürgen Frisch

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Beim digitalen Einkauf schwächeln Unternehmen]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4113122 2017-12-06T14:03:55Z 2017-12-06T13:45:19Z Weiter lesen]]> Die Grundlagen für Digital Procurement haben die Unternehmen gelegt, aber das Potenzial nutzen nur wenige voll aus. Das zeigt die Marktstudie eines österreichischen Softwareanbieters in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik.

Über die Hälfte der Unternehmen hat bereits die Grundlage für E-Procurement gelegt. Allerdings nutzen 83 Prozent das Potenzial dieser Lösungen nicht aus. So lautet das Haupergebnis der Studie „Digital Procurement: Hype oder neue Realität?“ von Jaggaer, dem Anbieter einer Source-to -Pay-Lösung für den direkten und indirekten Einkauf.

168 Teilnehmer weltweit hatte Jaggaer in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Einkaufsorganisation Fortschritte machen. So nimmt die Investitionsbereitschaft in Lösungen für den digitalen Einkauf stetig zu. An erster Stelle der Investitionsprioritäten wurden Analytics-Themen genannt, insbesondere für zukunftsgerichtete Schlüsselkennzahlen (Key Performance Indicators/KPIs) und Big Data Analysen. Am unteren Ende der Skala stehen neue und bislang kaum ausgereifte Technologien wie Blockchain, wo derzeit nur 36 Prozent der Befragten konkrete Investitionsabsichten äußern. Robotic Process Automation (RPA) kommt auf 48 Prozent, digitalen Assistenten/Chatbots auf 52 Prozent. Offensichtlich verfolgen Unternehmen einen pragmatischen Ansatz und warten vor einer eigenen Investition die Ergebnisse der First Mover ab, um die Projektrisiken zu minimieren.

Das Potenzial der neuen Technologien für den Einkauf beurteilen die Unternehmen quer über alle Branchen hinweg positiv. Die Mehrheit sieht darin eine Chance, ihre Performance zu steigern. Das größte Effizienzpotenzial erwarten die Verantwortlichen in Lösungen für Supplier Relationship Management (SRM), E-Procurement- und E-Sourcing. Diese Bereiche zählen zu den Kernaufgaben des Einkaufs. bei den Technologien mit dem am höchsten erwarteten Effektivitätssteigerungen führen Big Data Analysen (53 Prozent), SRM, eProcurement und eSourcing (46 Prozent) und zukunftsgerichtete KPI-Analysen (40 Prozent) das Ranking an.

„Die Digitalisierung wird den Arbeitsalltag im Einkauf revolutionieren“, erklärt Robert Bonavito, CEO von Jaggaer. „Mit dem Einsatz moderner Einkaufssoftware hat mehr als die Hälfte der Einkaufsorganisationen bereits den größten Schritt in Richtung digitaler End-to-End-Prozesse, Automatisierung, Datenkonsolidierung und KPIs für strategische Entscheidungen gesetzt. Die Umfrageergebnisse sind die Bestätigung, dass viele Unternehmen bereits mehr im Bereich Digitalisierung vorweisen können, als ihnen bewusst ist.“ Der nächste Schritt sollte jetzt darin bestehen, die vorhandenen Daten zu verknüpfen und intelligent zu nutzen. Daraus ergäben sich neue Möglichkeiten für den Einkauf, die Wettbewerbsvorteile darstellen könnten.

Die komplette Studie ist hier kostenlos zum Download verfügbar. Jürgen Frisch

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Update für Infor Enterprise Asset Management]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4105724 2017-12-04T17:16:18Z 2017-12-04T17:15:42Z Weiter lesen]]> Infor, Anbieter betriebswirtschaftlicher Lösungen, hat eine neue Version von Infor Enterprise Asset Management (Infor EAM) auf den Markt gebracht. Die Lösung liefert aufbereitete Daten und Analysen und unterstützt so geschäftliche Entscheidungen.

Anlagen, Daten und Instandhaltungsaktivitäten proaktiv zu managen – das ist das Einsatzgebiet von Infor EAM. Die Version 11.3.2 ist ab sofort separat in der Cloud sowie als Teil der Infor CloudSuite Facilities Management erhältlich. Integriert wurden laut Unternehmensaussage neue Funktionen für mobile Apps, Tracking sowie für eine verbesserte Handhabung. Industriespezifische Features vereinfachten die Instandhaltung im Maschinenbau, in der Gebäudeverwaltung, im Bereich der Biowissenschaft, im Flotten- und Transportmanagement sowie bei Behörden.

Überarbeitet präsentierten sich das sogenannte Nonconformity-Fenster und der Nonconformity-Reiter der Dialogfunktion Arbeitsauftrag sowie die Fenster Assets, Positionen und System. Mit diesen Funktionen zeigten Anwender zusätzliche Attribute von Arbeitsaufträgen an und listeten das dafür benötigte sowie das vorhandene Inventar auf. So ließen sich präventive Wartungstermine und –muster indentifizieren. Gleichzeitig vereinfache sich der Zugriff auf nicht abgeschlossene Beobachtungen, Kommentare und Dokumente. Eine neue Organisationsfunktion im Dialogfenster Betriebsmittel ermögliche es, die Inventarstruktur zu synchronisieren, um eine Asset-Struktur anzulegen.

Auch die mobilen Lösungen wurden überarbeitet: Infor EAM Mobile for Fleet und Infor EAM Mobile for Transit unterstützten nun auch sogenannte irreguläre Arbeitsaufträge. Zudem seien die Ergebnisse von Track Walkers integriert, die den Schienenverkehr überwachen. So lasse sich die Versorgungssicherheit auch bei Ausfällen im Bahntransport gewährleisten. Prüfer könnten Anhaltspunkte für Ausnahmefälle aktualisieren und ihren Status oder Schweregrad zu verfolgen.

„Eine Optimierung der Anlagenleistung senkt Kosten und erhöht das Umsatzwachstum“, erläutert Mike Stone, Product Manager Infor EAM. „Unternehmen müssen Sicherheitsvorschriften einhalten und Compliance-Anforderungen erfüllen. Wir als Technologiepartner verstehen die Bedürfnisse verschiedener Branchen und entwickeln unsere Lösungen auf Basis von Kundenfeedback weiter, um sie an künftige Bedürfnisse anzupassen.“ Jürgen Frisch

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Nutzungsbasiertes Pricing bieten wenige Fertiger]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4091772 2017-12-01T12:01:48Z 2017-12-01T11:59:23Z Weiter lesen]]> Beim Thema Smart Factory zeigt sich die Fertigungsindustrie fortschrittlich, bei Service-orientierten Geschäftsmodellen hingegen zögerlich. Die USA sind den europäischen Unternehmen voraus, wie eine Studie des Softwareherstellers IFS zeigt.

Die Chancen der Smart Factory ergreift die Fertigungsindustrie gerne. Beim Umsetzen Service-orienterter Geschäftsmodelle (Servitization) zögern viele Unternehmen aus Deutschland allerdings. Das zeigt eine weltweite branchenübergreifende Digital-Change-Studie Studie, die der global agierende Anbieter von Business Software IFS eine durchgeführt hat. Befragt wurden weltweit 750 Entscheider aus den Branchen Industrielle Fertigung, Anlagen- und Maschinenbau, Öl und Gas, Luftfahrt und Dienstleistung. Die Befragten stammen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Spanien, Polen, Australien, China, Japan, dem Mittleren Osten und Indien.

Amerikanische Fertiger liegen bei der Digitalisierung vorne

Ein zentrales Ergebnis der branchenspezifischen Auswertung: Die globale Fertigungsindustrie scheint insgesamt eine digital reife Branche zu sein. So siedeln 83 Prozent der Studienteilnehmer aus diesem Segment verorten die digitale Reife ihres Unternehmens auf einer Skala von eins bis fünf auf den höchsten drei Stufen. Auf der niedrigsten Stufe sieht sich kein einziges Produktionsunternehmen. Im internationalen Vergleich offenbaren sich erhebliche Unterschiede. Am weitesten in der Digitalisierung sind die Fertigungsunternehmen in Nordamerika, wo sich 55 Prozent auf den beiden höchsten Stufen der Reifeskala verorten. In Europa sind das lediglich 29 Prozent; in der Region Asien-Pazifik sogar erst 21 Prozent.

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Weltweit haben laut IFS-Studie 55,3 Prozent der Fertigungsunternehmen bereits Elemente von Industrie 4.0 eingeführt. In Deutschland ist es genau die Hälfte. Foto: IFS

 

Weniger positiv fällt die Selbsteinschätzung der Fertiger bezüglich ihrer Investitionen in die Digitalisierung aus. Weltweiten betrachten 84 Prozent der Unternehmen als „angemessen“ oder „förderlich“. Im Vergleich zu den anderen untersuchten Branchen fallen diese Werte allerdings niedrig aus. Als Top-Investitionsgebiet in Sachen Digitalisierung nennen die Unternehmen weltweit Big Data und Analytics. Allerdings nutzen derzeit erst 26 Prozent der Betriebe Datenanalysen, um Innovationen voranzutreiben. 58 Prozent geben an, dass sie gerade mit Datenanalysen begonnen haben, diese ihnen aber noch keinen Wettbewerbsvorteil liefern.Service-basierte Geschäftsmodelle sind bislang selten

Als größte Chance der Digitalisierung für die Fertigungsindustrie gilt die die intelligente Fabrik, die sich selbst organisiert. Hier scheinen viele Produktionsunternehmen auf einem guten Weg zu sein. Weltweit gibt über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) an, sich in diese Richtung zu wandeln. In Deutschland sind es mit 50 Prozent knapp weniger. Weitere 26 Prozent (in Deutschland 30 Prozent) der Betriebe wollen den Schritt zur Smart Factory in den nächsten beiden Jahren gehen. Noch nicht so weit fortgeschritten ist die Branche dagegen beim Thema Servitization. Hierbei geht es darum, dass Fertigungsunternehmen ergänzende Services zu ihren Produkten anbieten oder komplett Service-orientierte Geschäftsmodelle realisieren. Dann kaufen die Kunden keine Maschinen mehr, sondern bezahlen nur noch deren tatsächliche Nutzung.

Weltweit ist das Thema ergänzende Dienstleistungen und service-basierte Geschäftsmodelle bei 43,3 Prozent der Fertigungsbetriebe gerade im Entstehen. In Deutschland gilt das allerdings lediglich für 20 Prozent der Unternehmen. Foto: IFS

Lediglich 24,7 Prozent der weltweit befragten Fertigungsunternehmen berichten, dass die Servitization bei ihnen bereits fest etabliert ist und Dividende abwirft. In Deutschland sind es immerhin 30 Prozent. Weltweit ist die Servitization bei 43,3 Prozent der Produktionsunternehmen gerade im Entstehen und erhält angemessene Aufmerksamkeit und Unterstützung von der Geschäftsführung. In Deutschland gilt das nur für 20 Prozent der Betriebe. Weltweit leitet offenbar ein knappes Drittel der Fertiger für sich noch keine Wertschöpfungsmöglichkeit aus ergänzenden Dienstleistungen und service-basierten Geschäftsmodellen ab. In Deutschland gilt das sogar für die Hälfte der Unternehmen.

„Der Wettbewerbsdruck, aber auch die steigenden Kundenerwartungen machen die Servitization immer mehr zu einem Muss für die Fertigungsbranche“, warnt Antony Bourne, Vice President Global Industry Solutions bei IFS. „Produktionsunternehmen, die dieses Thema nicht angehen, verschenken Umsätze und verpassen auch die Möglichkeit, ihre Angebote zukunftsträchtig weiterzuentwickeln.“ Jürgen Frisch

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jfrisch http://www.isreport.de <![CDATA[Data Analytics ändert Geschäftsmodelle]]> http://www.software-marktplatz.de/?p=4087944 2017-11-30T14:15:17Z 2017-11-30T14:15:17Z Weiter lesen]]> Maschinelles Lernen, neuronale Netze und semantische Analysen legen zu, während Themen wie Operational Intelligence und Self Service BI ihre Relevanz behalten. Das prognostiziert die Studie ‚Provider Lens Germany 2018 – Data Analytics Services & Solutions‘ von ISG.

Nach und nach erkennen Unternehmen die Bedeutung der Datenanalyse und nutzen die dazugehörigen Technologien. Laut Prognose des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens ISG sollen Geschäftsmodelle auf Basis von Data Analytics in diesem Jahr um 24 Prozent wachsen. Anbieter von Produkten und Services passten ihre Produkte an Branchenanforderungen an. Für exponentielle Veränderungen sorge die Tatsache, dass Public Cloud-Provider wie Google mit TensorFlow, Amazon Webservices sowie Microsoft mit der Gluon Platform Schnittstellen für den Zugriff auf neuronale Netzwerke bereitstellen. Im Rahmen moderner Entwicklungsplattformen sollen sich Systeme künftig selbst justieren oder programmieren.

Analytik erkennt Entwicklungen bevor sie eintreten

In Applikationen auf Basis von Software as a Service werden laut ISG künftig häufig Analytics- und Monitoring-Tools integriert. „Ohne Analytics-Komponente und entsprechende Schnittstellen fehlt der Zugriff auf externe Netzwerke“, berichtet Heiko Henkes, Lead Advisor der Studie. „Nur im Zusammenspiel mit externen Systemen lässt sich die Vorhersagequalität erhöhen und somit auch Business Intelligenz über anonymisierte Massendaten, angeschlossene Drittsysteme oder auch Rechenkapazitäten erzielen.“ Die Möglichkeit, künftige Entwicklungen bereits vor dem Eintreten zu erkennen und auf das Produktportfolio sowie den individuellen Kundenwunsch zu transferieren, verschaffe Unternehmen echte Wettbewerbsvorteile.

„Die Möglichkeit, künftige Entwicklungen bereits vor dem Eintreten zu erkennen und auf das Produktportfolio sowie den individuellen Kundenwunsch zu transferieren, verschafft Unternehmen echte Wettbewerbsvorteile“, berichtet Heiko Henkes, Analyst beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmens ISG. Quelle: ISG Deutschland

In der Studie Provider Lens Germany 2018 – Data Analytics Services & Solutions hat ISG sowohl etablierte Themen wie Operational Intelligence, Self Service BI, Analytics as a Service und Social Analytics als auch neu entstehender Themen wie Machine Learning und Semantic Data Management untersucht. Die Analysten haben 76 Unternehmen bewertet, die Analytics-Produkte und/oder -Dienstleistungen im deutschen Markt anbieten. 

Aus Deep Learning entstehen intelligente Assistenten

Die stetig wachsende Menge an Informationen erfordere es, strukturierte und unstrukturierte Daten effizient zu analysieren. Voll im Trend lägen derzeit Themen wie das Umwandeln von natürlicher in maschinelle Sprache und die Erkennung von Mustern zur möglichst automatisierten Datenverarbeitung gut dokumentierter IT-Prozesse. „Bei Analytics- und vor allem Cloud-Spezialisten gibt es derzeit ein heißes Eisen, nämlich die Vertiefung des maschinellen Lernens über Deep Learning-Systeme beziehungsweise neuronale Netzwerke, die mittels Plattformen und Schnittstellen angesteuert und verknüpft werden können“, erläutert Henkes. „Bot-Technologien als Assistenten mit zunehmenden Soft Skills sowie komplexe kognitive Systeme sind das Ergebnis der Forschung in Sachen künstliche Intelligenz.“

Eine zunehmend größere Rolle spiele die Tool-basierte Datenanalyse auf Basis von statistischen Methoden und Algorithmen beziehungsweise durch neuronale Netzwerke, die per Application Programming Interface (API) angebundenen sind. Diese dienten zum einen der Veredelung von Software-Komponenten, die ohne diese Funktion auf den Markt kamen, dem Aufspüren von Mustern und dem Gewinnen von Erkenntnissen für Geschäftsentscheider. Bis 2020 wird laut ISG der überwiegende Anteil von SaaS-Lösungen mit derartigen Komponenten ausgestattet sein. Einerseits ergänzten Anbieter ihre IT-Produkte immer häufiger um eben diese intelligenten Algorithmen zur semantischen Analyse, andererseits würden Dienstleistungen zur Komplexitätsreduzierung und methodischen Unterstützung sowie zum Auswerten von Datenspeichern stärker nachgefragt.

Semantische Analysen verknüpfen Informationen

Wichtiger werde das Thema Semantic Data Management. Die semantische Analyse verknüpfe unterschiedliche Daten und Informationen, die ursächlich nicht miteinander in Zusammenhang stehen. Eingesetzt würden derartige Analysen vor allem für die allgemeine Daten-Governance, die Versionierung, die Bewertungskriterien für die Datenqualität sowie für den Datenabgleichn. ISG hat in diesem Segment elf Unternehmen identifiziert, die auf dem deutschen Markt relevant sind. Als Leader werteten die Analysten Atos, Empolis und IBM, als Product Challenger Sinequa, Usu, Sabio, Dezide, Eccenca und Norcom. Als Follower gelten Gini und Microsoft. Jürgen Frisch

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